Announcement: Die Steuerbox – ein neues Angebot zur Erstellung der Steuererklärung vom Steuerberater

Für alle, denen das Ausfüllen der Steuerformulare zu umständlich und zeitaufwendig ist, habe ich die passende Lösung: Die professionelle Steuererklärung vom Steuerberater zum Festpreis.

Sie brauchen keine Programme zu kaufen oder Daten über das Internet zu verschicken. Ihre Steuererklärung wird von den Steuerexperten des  Steuerbüros Dr. Karl Harpke in Merseburg  erstellt. zum Angebot hier klicken!

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Was 2018 für alle Steuerpflichtigen wichtig ist

Grundfreibetrag steigt weiter

Der Grundfreibetrag steigt 2018 um 180 Euro auf 9.000 Euro. Erst bei Einkommen darüber hinaus fällt Einkommensteuer an. Zusätzlich wird die Inflationsrate beim Steuertarif berücksichtigt. Die tatsächliche steuerliche Entlastung fällt allerdings eher gering aus. Bei einem zu versteuernden Einkommen von 60.000 Euro bleiben rund 154 Euro Einkommensteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) mehr im Portemonnaie als 2017, bei 30.000 Euro lediglich 75 Euro mehr.

Kindergeld wird erhöht

Pro Kind gibt es 2018 monatlich 2 Euro mehr Kindergeld. Somit steigt es für das erste und zweite Kind auf jeweils 194 Euro, für das dritte Kind auf 200 Euro und ab dem vierten Kind auf 225 Euro. Auch der Kinderfreibetrag je Kind und Elternteil erhöht sich: von 2.358 Euro auf 2.394 Euro. Einzig der Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes bleibt unverändert bei 2.640 Euro.

Unterhaltshöchstbetrag wird angehoben

Aufwendungen für den Unterhalt oder die Berufsausbildung eines gesetzlich Unterhaltsberechtigten dürfen als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden. Der abziehbare Höchstbetrag wird – entsprechend der Anhebung des Grundfreibetrags – in 2018 von 8.820 Euro auf 9.000 Euro angehoben.

Mehr Unterhalt für minderjährige Kinder

Die Unterhaltssätze werden je nach Alter des Kindes und Einkommensgruppe des Unterhaltspflichtigen monatlich um sechs bis zwölf Euro angehoben. Ab dem 1. Januar 2018 steigt der Mindestunterhalt für Kinder der ersten Altersstufe (0 bis 6 Jahre) auf 348 Euro, für Kinder der zweiten Altersstufe (6 bis 12) auf 399 Euro und für Kinder der dritten Altersstufe (12 bis 18) auf 467 Euro. Auf diese Bedarfssätze ist im Regelfall das staatliche Kindergeld hälftig anzurechnen.

Neue Pauschbeträge bei Auslandsreisen

Bei Dienstreisen ins Ausland dürfen für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten länderspezifische Pauschbeträge geltend gemacht werden. Diese werden jedes Jahr vom Bundesfinanzministerium aktualisiert. Für nicht aufgeführte Länder sind die für Luxemburg geltenden Pauschbeträge maßgebend: 130 Euro für Übernachtungskosten (102 Euro in 2017) und wie bisher 32 Euro bei eintägigen Dienstreisen mit einer Abwesenheitsdauer von mehr als 8 Stunden sowie An- und Abreisetagen bzw. 47 Euro bei einer Abwesenheitsdauer von mindestens 24 Stunden (mehrtägige Dienstreisen).

Riesterförderung wird verbessert

Die Grundzulage wird ab 2018 von 154 Euro auf 175 Euro erhöht, die Kinderzulage beträgt wie bisher 300 Euro je Kind (165 Euro für vor dem 1. Januar 2008 geborene Kinder). Kleinbetragsrenten aus Riester-Verträgen dürfen mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase abgefunden werden. Die Auszahlung ist zwar voll steuerpflichtig. Sie wird jedoch durch die sogenannte Fünftelregelung ermäßigt besteuert. Betriebliche Riester-Renten sind in der Auszahlungsphase nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragspflichtig.

Mehr Beiträge zur Rürup-Rente und gesetzlichen Altersvorsorge abziehbar

Auch im Jahr 2018 steigt der Prozentsatz der steuerlich abziehbaren Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu landwirtschaftlichen Alterskassen, zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen und zu Rürup-Renten (sogenannte Basisaltersvorsorge) um 2 Prozentpunkte . In 2018 sind 86 % der Beiträge abziehbar, maximal 86 % des Höchstbetrags zur knappschaftlichen Rentenversicherung, d. h. 86 % von 23.712 Euro.

Neue Steuererklärungsfristen erst ab dem nächsten Jahr

Obwohl das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens bereits 2016 verabschiedet wurde, gelten die neuen Abgabefristen für die Steuererklärungen noch nicht für die Steuerklärung für 2017. Diese müssen Steuerpflichtige, die nicht steuerlich vertreten werden – wie bisher üblich – bis zum 31. Mai 2018 einreichen. Erstmalig gilt die um zwei Monate verlängerte Frist für die Steuererklärung 2018. Damit muss die Erklärung für 2018 erst bis zum 31. Juli 2019 abgegeben werden. Ungeachtet dieser Gesetzesänderung ist die Finanzverwaltung weiterhin berechtigt, bereits vorzeitig eine Steuererklärung anzufordern.

Neues Mutterschutzrecht ab 2018

Ab dem 1. Januar 2018 gilt ein geändertes Mutterschutzgesetz (MuSchG). Neu ist vor allem, dass künftig nicht nur Arbeitnehmerinnen zum geschützten Personenkreis gehören. Damit unterfallen ab dem 1. Januar 2018 beispielsweise auch Fremdgeschäftsführerinnen und Gesellschafter-Geschäftsführerinnen einer GmbH, die aufgrund ihrer Beteiligungshöhe als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte anzusehen sind, dem MuschG. Auch Praktikantinnen, Schülerinnen und Studentinnen fallen künftig unter das MuSchG. Sie haben allerdings keinen Anspruch auf finanzielle Leistungen und keinen Sonderkündigungsschutz. Weitere Änderungen gibt es beispielsweise bei der Gefährdungsbeurteilung und beim Verbot von Nacht- und Sonntagsarbeit.

Altanlagen aus Investmentfonds werden steuerpflichtig

Am 1. Januar 2018 ist der Bestandsschutz für vor 2009 erworbene Fondsanteile entfallen. Veräußerungsgewinne aus solchen Altanteilen werden damit künftig steuerpflichtig, allerdings nur soweit die Wertsteigerungen nach 2017 eingetreten sind. Wertsteigerungen bis zum 31. Dezember 2017 bleiben hingegen steuerfrei. Ab dem 1. Januar 2018 anfallende Wertsteigerungen unterliegen dann beim Verkauf der Abgeltungsteuer. Allerdings gibt es einen einmaligen Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro für Gewinne aus der Veräußerung von vor 2009 erworbenen Investmentanteilen.

Fondserträge werden anders besteuert

Auch die laufende Besteuerung von Investmentfonds ändert sich. Fondserträge werden künftig nicht mehr direkt dem Anleger zugerechnet, sondern beim Fonds besteuert. In einem zweiten Schritt werden die Wertsteigerungen dann beim Fonds-Anleger für alle Investmentfonds (in- und ausländische, ausschüttende und thesaurierende Fonds) mit Hilfe der sogenannten Vorabpauschale besteuert. Um für die steuerliche Belastung auf Fondsebene einen Ausgleich zu schaffen, bleibt ein Teil der Vorabpauschale steuerfrei. Bei einer Veräußerung werden die bereits versteuerten Vorabpauschalen berücksichtigt.

Änderungen bei Zahlungsdiensten

Ab dem 13. Januar 2018 werden europaweit einheitliche Regeln für den Zahlungsverkehr eingeführt. In diesem Zusammenhang haben die Banken ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen angepasst und in den vergangenen Monaten an ihre Kunden geschickt. So können Kunden beispielsweise künftig Drittanbieter, z. B. Anbieter von Apps, im Online-Banking beauftragen, Zahlungen vorzunehmen oder Kontoinformationen abzurufen. Betroffen sind Dienstleister, die gesetzlich anerkannt sind und der Bankenaufsicht durch die BaFin unterliegen. Kunden dürfen daher auch gegenüber diesen Diensten ihre PIN und TAN einsetzen. Daneben werden Verbraucher beim Missbrauch ihrer Bank- oder Kreditkarte entlastet. Sie müssen, solange die Karte noch nicht gesperrt ist, grundsätzlich nur noch i. H. v. 50 Euro für Verluste haften (bisher 150 Euro).

(Stand: 29.12.2017)

Was Arbeitnehmer 2018 wissen müssen

Steuerklassen richtig wählen

Ehepaare und eingetragene Lebenspartner sollten prüfen, ob die gewählten Steuerklassen noch richtig sind. Gab es beispielsweise eine Lohnerhöhung oder arbeitet ein Partner nur noch in Teilzeit, kann ein Steuerklassenwechsel sinnvoll ein. Verdienen beide Ehe-/Lebenspartner unterschiedlich viel, sollte statt der Steuerklassenkombination IV/IV die Kombination III/V beantragt werden. So lassen sich zu hohe monatliche Lohnsteuerabzüge vermeiden und die zu viel gezahlte Einkommensteuer wird nicht erst bei der nächsten Steuererklärung erstattet. Aber auch bei Familien, die Nachwuchs planen, kann ein Steuerklassenwechsel sinnvoll sein, denn die Steuerklasse spielt eine wichtige Rolle für die Höhe des Elterngelds.

Lohnsteuerermäßigungsantrag prüfen

Arbeitnehmer, die täglich einen weiten Weg zur Arbeit haben oder einen doppelten Haushalt führen, können ihre Aufwendungen steuerlich geltend machen und sich dafür sogar beim Finanzamt einen Werbungskostenfreibetrag auf die elektronische Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Dadurch wird monatlich weniger Lohnsteuer abgezogen und es bleibt mehr netto im Portemonnaie. Anträge auf Lohnsteuerermäßigung gelten zwei Jahre. Wer für 2016/2017 einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung gestellt hat, sollte schnellstens einen neuen Antrag stellen, wenn immer noch viel mehr als 1.000 Euro an Werbungskosten anfallen.

Arbeitsmittel bis 800 Euro sofort abziehbar

Arbeitnehmer können Arbeitsmittel wie den Schreibtisch oder Bürostuhl ihres häuslichen Arbeitsplatzes oder ein ausschließlich beruflich genutztes Laptop als Werbungskosten abziehen. Bisher waren aber nur Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410 Euro sofort abziehbar. Bei höheren Anschaffungskosten mussten die Wirtschaftsgüter über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Der Grenzbetrag für die sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgüter wird für alle ab dem 1. Januar 2018 angeschafften bzw. hergestellten Wirtschaftsgüter auf 800 Euro erhöht. Damit sind viele Arbeitsmittel sofort steuerlich abziehbar.

Badezimmer im Homeoffice: Das ist absetzbar

Wer ein Homeoffice in den eigenen vier Wänden nutzt, kann etliche Kosten steuerlich geltend machen – auch Renovierungskosten. Doch Vorsicht: Wird ein zum Homeoffice gehörendes Bad renoviert, setzt das Finanzamt gerne den Rotstift an. Deshalb sollten Sie das neue Urteil des Finanzgerichts Köln kennen. Das hat nämlich einen Teil der Aufwendungen rund um die Badrenovierung anerkannt – immerhin, besser als gar nichts.

Der Fall: Der Arbeitgeber mietete eine Wohnung als Homeoffice an

Der Arbeitnehmer wohnte in einem eigenen Zweifamilienhaus. Die untere Wohnung im Souterrain vermiete er an den Arbeitgeber und nutzte sie als Homeoffice. Die Mieteinnahmen versteuerte er als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Dementsprechend wollte der Arbeitnehmer die Kosten für die Renovierung des Badezimmers, das sich in dieser Wohnung befindet, als Werbungskosten abziehen. Von den geltend gemachten Aufwendungen in Höhe von knapp 25.800 Euro erkannte das Finanzamt aber keinen einzigen Cent an. Denn seiner Ansicht nach gehört das Badezimmer zum privaten Bereich, dementsprechend durften die Renovierungskosten nicht als Werbungskosten abgesetzt werden.

Das Finanzgericht zeigte sich etwas großzügiger und erkannte immerhin die Kosten für das WC, das Waschbecken, den Handtuchhalter und den Seifenspender an. Auch die Aufwendungen für Fenster, Tür und Rollladen akzeptierte es. Nicht absetzbar sind jedoch die Renovierung der Dusche und der Badewanne (Finanzgericht Köln, Urteil vom 3.8.2016, 5 K 2515/14).

Und so begründete das Gericht seine Entscheidung:

• Die Nutzung des Arbeitszimmers selbst lag vorrangig im Interesse des Arbeitgebers.

o Insbesondere gab es eine schriftliche Vereinbarung über die Bedingungen der Nutzung. Der Arbeitgeber durfte entscheiden, wie welche Räume genutzt werden, und hatte zudem das Recht, diese Räume zu betreten.
o Darüber hinaus wurde das Home-Office nur deshalb angemietet, um dem Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen zu können, damit dieser seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. Denn in den Niederlassungen des Arbeitgebers gab es keinen Arbeitsplatz für den Arbeitnehmer.
o Mit der Anmietung des Arbeitszimmers ersparte sich der Arbeitgeber weiterhin den Firmenwagen, der dem Arbeitnehmer ansonsten zugestanden hätte.

• Die Anmietung eines komplett ausgestatteten, behindertengerechten Badezimmers lag dagegen nicht im vorrangigen Interesse des Arbeitgebers.

o Dafür spricht vor allem, dass nach der Renovierung des Badezimmers die Miete für das Homeoffice nicht erhöht wurde.
o Erforderlich waren für die Berufsausübung des Arbeitnehmers auch nicht ein komplettes Bad mit Dusche und Badewanne, sondern nur eine Toilette und ein Waschbecken.
o Die Büroräume des Arbeitgebers verfügten ebenfalls nicht über voll ausgestattete Badezimmer.

Nebenräume in Verbindung mit einem häuslichen Arbeitszimmer sind generell problematisch, wie ein Blick auf die jüngere Rechtsprechung zeigt. So entschied der Bundesfinanzhof, dass die Aufwendungen für die Küche, das Badezimmer und den Flur nicht steuerlich berücksichtigt werden können, auch wenn das Arbeitszimmer selbst anerkannt wird. Denn diese Räume werden zu einem erheblichen Teil privat genutzt, sodass eine Aufteilung der Kosten in einen privaten und einen beruflichen Anteil gar nicht möglich ist (Bundesfinanzhof, Urteil vom 17.2.2016, X R 26/13).

In einem anderen Fall ging es um Aufwendungen für die Renovierung des Badezimmers im privaten Einfamilienhaus. Da diese über übliche Schönheitsreparaturen hinausgingen, erhöhten sie den Wert des gesamten Hauses. Hier stellte sich die Frage, ob sich dadurch auch anteilig der Betriebsausgabenabzug für das häusliche Arbeitszimmer erhöht. Das Finanzgericht Münster bejahte das (Finanzgericht Münster, Urteil vom 18.3.2015, 11 K 829/14 E). Das Urteil des Bundesfinanzhofs steht noch aus (Az. VIII R 16/15).Das letzte Wort hat der Bundesfinanzhof

Ob die Entscheidung der Kölner Richter zum Homeoffice Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Denn inzwischen hat der Arbeitnehmer Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt (Az. IX R 9/17). Dieser wird endgültig klären, ob die Renovierungskosten aufgeteilt werden können bzw. welche Kosten in welcher Höhe abziehbar sind.

Tipp: Befinden Sie sich in einer vergleichbaren Lage, machen Sie auf jeden Fall Ihre gesamten Renovierungskosten geltend. Streicht das Finanzamt die Kosten für das Badezimmer heraus, verlangen Sie, dass es wenigstens einen Teil anerkennt. Ansonsten verweisen Sie in Ihrem Einspruch auf die anhängige Revision und beantragen Sie das Ruhen des Verfahrens, bis der Bundesfinanzhof entschieden hat.

Was SEPA für Steuerzahler bedeutet

SEPA für Steuerzahler

Auch die Steuerverwaltung wird bis zum 1. Februar 2014 ihre Zahlungsverfahren (Überweisungen, Lastschrifteinzugsverfahren) den Regeln des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) anpassen. Darauf weist jetzt die Oberfinanzdirektion Niedersachsen hin. Dabei kommt es zur Ablösung von Kontonummer und Bankleitzahl durch IBAN und BIC.
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